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Das eigene Auto wird oft als Statussymbol in der Gesellschaft gesehen. Allein in Deutschland besitzen rund drei Viertel aller Haushalte mindestens einen PKW, doch Umfrage zu entnehmen, verliert es an Bedeutung.

Mit steigenden Benzinpreisen steigen auch die Kosten für das eigene Auto. Laut Internetportal „FOCUS Online“ beansprucht das Eigenauto, nach den Wohnkosten, den größten Anteil des Haushaltsbudgets. Ausgehend von dieser Erkenntnis verglich das Internetportal verschiedene Verkehrsmittel, wie Bus, Bahn, Taxi, Leihwagen und Carsharing mit dem Eigenwagen. Um einen Vergleich zu ermöglichen, haben Sie zuerst die jährlichen Vollkosten eines VW´s berechnet und diese den anderen Alternativen gegenübergestellt. Die Kosten verliefen sich auf 6336 Euro. Interessante Ergebnisse kamen zum Vorschein, welche man der folgenden Tabelle entnehmen kann.

 

Verkehrsmittel Reichweite Kosten pro Km
Carsharing 32 000 km 0,20 Euro
Bahn (je nach Bahncard) 22x - 32x die Strecke
Berlin - München - Berlin
d.h. 22 000 - 32000 km
0,20 - 0,14 Euro
Bus Unbegrenzt keine vergleichbaren Kosten, da sogar ein Jahresticket günstiger als die Vollkosten eines Autos wäre
TAXI 2400 - 3200 km 1,85 - 2,65 Euro oder ca. 340 Fahrten a 10km
Leihwagen 5900- 6700 km 0,94 - 1,07 Euro

 

Die Tabelle unterstreicht einige Erwartung, wie zum Beispiel das Ergebnis des Leihwagens. Der Leihwagen weist als einzige Alternative höhere Kosten als das eigene PKW auf, welches im Zusammenhang mit den Benzin- und Mietkosten steht. Die kostengünstigste Variante ist die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere das Nutzen von Fernbusen für etwas längere Strecken ist vorteilhaft. Laut FOCUS Online könnte man sich eine Jahreskarte hierfür kaufen und trotzdem noch weit unter den Vollkosten eines Autos liegen, nämlich bei ein Viertel der Benzinkosten. Der interessanteste Aspekt in diesem Vergleich sind die Ergebnisse der Taxikosten. In der Gegenüberstellung der Reichweiten der anderen Verkehrsmittel schneidet diese zwar als Schlechteste ab, jedoch ist die als sehr teuer empfundene Alternative im Verhältnis mit den Vollkosten eines Eigenwagens noch relativ günstig. Dem Autor des Artikels zu zitieren, könnte man sich ein halbes Jahr lang von der Arbeit nach Hause chauffieren lassen ohne sich dem Verkehrsstress auszusetzen, welches einen Taxi-Ruf viel attraktiver macht.

Allein in der Hauptstadt gibt es mehr als 8000 Taxis, welche je durchschnittlich von 30 Fahrgästen besucht werden. Dieser Aspekt wird oft von den Werbeagenturen genutzt um mobile Werbungen zu schalten. Zusätzlich zu Plakatwerbung wird Taxiwerbung betrieben. Insbesondere die Außenwerbung an Taxis ist sehr bekannt. Weniger bekannt hingegen ist die Innenwerbung in Taxis. Ein Berliner Start- Up Unternehmen namens DiGiTAXI ist spezialisiert auf die digitale Werbung im Innenraum der Taxis. Das Jungunternehmen vermarktet digitale Werbeflächen an den Kopfstützen der Taxis und betreibt somit ein Marketing im direkten Blickfeld des Fahrgastes, sodass dieser nicht immer auf den Taxirechner schauen muss.

Zusammenfassend zum dem Vergleich des Internetportals kann man sagen, dass es interessante Fakten aufwies wie zum Beispiel einen Leihwagen sollte man nur bei dringendem Bedarf beanspruchen. Die Variante Carsharing ist zwar günstig, aber das eigene Auto ist schneller verfügbar. Des Weiteren ist es auch viel bequemer als die öffentlichen Verkehrsmittel. Also hat fast jede Alternative seine Vor- und Nachteile und wenn man alle Kosten sparen möchte, dann gibt es immer noch die Alternative Fahrrad.