Blog

Deutschlandweit sind mehrere tausend Taxis unterwegs. Laut einem Artikel des „Spiegel Online“ sind die meisten knapp 5 Meter lang, nahezu zwei Tonnen schwer, etwa 200km/h schnell und bieten Platz für vier Fahrgäste. Diese Durchschnittstaxis sind dem Ingenieur Paul Leibold zu groß, weshalb er einen Gegenentwurf starten möchte. In seinem Ingenieursbüro in München beginnt er das Gemeinschaftsprojekt Adaptive City Mobility, in dem er neue Taxis entwickeln möchte, die praxisorientiert sind und dementsprechend auch kostensparend.

Die Taxis seines Entwurfes sind nur 3,30 Meter lang und 1,50 Meter breit und ermöglichen zwei Fahrgästen die Fahrt. Des Weiteren soll das Tempo auf 80 km/h limitiert werden und nur 550 Kilo wiegen, da es elektrisch fahren soll. Leibold erklärt, dass je schwerer ein Elektroauto ist, desto mehr benötigt es Batterien und je mehr Batterien benötigt werden, desto teurer wird der Wagen und die Lade- und Standzeiten verlängern sich. Das mit Lithium- Ionen- Zellen fahrende Taxi soll eine Reichweite von 120 Kilometer haben und unter 20.000 Euro kosten.

Taxis gewinnen an Bedeutung. Allein in der Hauptstadt sind es mehr als 8000 Taxis. Viele dieser Taxis betreiben mobile Werbung wie die Außenwerbung. Die Taxiwerbung wurde eine Alternative zu Plakatwerbungen und Printmedien. Ein Berliner Start-Up Unternehmen bietet noch eine andere Variante zum Werben und Vermarkten des eigenen Produktes. Die DiGiTAXI® GmbH betreibt Kopfstützenwerbung in Taxis. Das Jungunternehmen hat digitale Werbeflächen an die Kopfstützen Berliner Taxis angebracht und versucht auf seine eigene Art eine effizientere Nutzung der Taxis.

Trotz allem ist das elektrische Taxi ein spannendes Projekt mit guten Zukunftsvoraussetzungen, an dem insbesondere Energieversorger sehr interessiert sind. In den nächsten Jahren wird man verfolgen können, inwieweit es realisiert wird. Lassen wir uns überraschen.