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Täglich werden verschiedene Arten von Werbung geschaltet, mit dem Ziel möglichst viele Menschen zu erreichen. Hohe Summen an Investitionen werden hierfür getätigt, doch stellt sich die Frage, ob diese Werbung überhaupt wahrgenommen wird. Wie viele von uns schalten den TV-Sender um, sobald Werbung geschaltet wird?

Laut dem DocCheck Flexikon wird die Wahrnehmung als ein komplexer biologischer Prozess der Aufnahme und Verarbeitung sensorischer Informationen beziehungsweise Reizen durch die Sinnesorgane definiert. Es gibt verschiedene Arten der Wahrnehmung, wie zum Beispiel die visuelle (Sehen) und die auditive (Hören) Wahrnehmung, sowie die Sensibilität (Fühlen). Diese Wahrnehmungen werden oft in der Plakatwerbung oder generell in der digitalen, sowie analogen Werbung verwendet. Doch es gibt auch die vestibuläre (Gleichgewichtssinn), die gustatorische (Schmecken) und die olfaktorische (Riechen) Wahrnehmung, welche oftmals bei Gratisangeboten, wie das Ausprobieren von Neuprodukten im Supermarkt, genutzt werden. Die Wahrnehmung ist ein wichtiger Faktor in der Werbebranche. Wenn eine geschaltete Werbung nicht wahrgenommen wird, stellt sie auch keinen Nutzen für die Unternehmen dar. Aus diesem Grund betreibt auch ein Start-Up Unternehmen Kopfstützenwerbung in Berliner Taxis. Die DiGiTAXI GmbH brachte digitale Werbeflächen an die Kopfstützen der Taxis an, welche im direkten Blickfeld des Fahrgastes stehen und somit eine visuelle Wahrnehmung garantieren können. Diese neue Art der mobilen Werbung wird mit einem Unterhaltungsprogramm kombiniert, sodass dem Fahrgast auch Abwechslung geboten wird. Die Innenwerbung stellt eine gute Alternative zur Außen- und Plakatwerbung dar und bietet vielen Unternehmern die Möglichkeit, ihre Produkte digital und zugleich mobil zu vermarkten.

Jährlich werden mehrere Tausende von Euros für Werbung ausgegeben. Einen großen Anteil dieser Beträge macht der Bereich der digitalen Werbung aus. Jedoch ohne die Betrachtung der Werbeart ist es wichtig, den Erfolgsfaktor "Wahrnehmung" nicht außer Acht zu lassen und somit einen Nutzen von der geschalteten Werbung zu erlangen.